Getränkekarte für die Hochzeit: was auf die Karte gehört, ein Textbeispiel und vier schöne Ideen, sie zu präsentieren, vom Windlicht-Aufsteller bis zum Schild an der Bar.
Eine Getränkekarte zeigt euren Gästen auf einen Blick, was es auf der Hochzeit zu trinken gibt: Aperitif, Wein, Bier, Alkoholfreies, Kaffee und euren Signature Drink. Am schönsten wirkt sie im Design eurer Papeterie, als Aufsteller oder Windlicht auf dem Tisch, als Karte auf dem Platzteller, als Etikett auf der Flasche oder als großes Schild an der Bar. Haltet sie kurz und übersichtlich, mit Kategorien und alkoholfreien Alternativen.
Preise haben auf der Karte nichts verloren, eure Gäste sind schließlich eingeladen.
Besonders schön in Szene setzen kann man Getränkekarten als Aufsteller, finde ich. Eine tolle Variante sind Windlichter, um die ihr die Karte legt: Sie lassen sich gut auf den Tischen platzieren und machen wahnsinnig was her. Licht in die Mitte gestellt, effektvoll und günstig! Damit das Papier nicht zu heiß wird, kommt ins Windlicht am besten ein LED-Teelicht.

Daniel Huber (dein-hochzeitsfoto.at)
Eine andere Möglichkeit ist natürlich, das Design der Einladungen aufzugreifen und die Getränkekarte als Papeterie auf den Platzteller beim jeweiligen Gast zu legen. Der Vorteil dieser Variante: Die Plätze werden aufgehübscht, die Papeterie wird noch einmal verwendet, und kein Gast kann die Getränkekarte übersehen. Der Nachteil: Ihr braucht viel mehr Getränkekarten als bei Aufstellern, deshalb ist diese Möglichkeit etwas teurer. Papier spart ihr, wenn ihr Menü und Getränke auf eine Karte druckt, zum Beispiel vorne das Menü und hinten die Getränke. Eine edle Alternative sind Menü- und Tischkarten aus Acrylglas.

Julia Ryaz
Eine letzte Möglichkeit, die Getränkekarte richtig außergewöhnlich zu verpacken: Druckt sie direkt auf eine Flasche. Etiketten könnt ihr in einigen Online-Shops drucken lassen. Wie ihr Sekt- und Weinetiketten selbst gestaltet, habe ich euch schon einmal gezeigt. Auf jedem Tisch steht dann eine Flasche, die gleichzeitig verrät, was es zu trinken gibt.
Habt ihr eine Bar oder einen Getränketisch, passt eine große Karte direkt daneben, als Kreidetafel, Holzschild, Spiegel oder Acrylschild. So sehen alle auf einen Blick, was es gibt, und das Barpersonal muss nicht jede Frage einzeln beantworten. Für eine Sangria-Bar oder eine Limonadenstation reicht ein kleines Schild mit den Sorten.

Julia Ryaz
Ein Beispiel für den Aufbau: Zum Anstoßen: Sekt, Hugo, Aperol Spritz. Weine: Grüner Veltliner, Zweigelt, Rosé. Bier: Helles, alkoholfreies Weißbier. Alkoholfrei: hausgemachte Limonade, Säfte, Wasser. Nach dem Essen: Kaffee, Espresso, Tee. Unser Drink: „Annas Hugo“ mit Prosecco, Holunderblüte, Minze und Limette.
Vorlagen für Getränkekarten bieten viele Online-Druckereien und Papeterie-Shops an, oft passend zur Einladung. Wie ihr Karten im Konfigurator gestaltet, lest ihr unter Hochzeitskarten online gestalten.

Julia Ryaz
Nicht zwingend, aber sie ist praktisch: Eure Gäste sehen, was es gibt, und das Personal muss weniger erklären. Bei einer Bar und eigenen Signature Drinks lohnt sie sich besonders.
Aperitif, Weine, Bier, Alkoholfreies, Kaffee und Tee und euer Signature Drink, in Kategorien sortiert und ohne Preise.
Als Aufsteller eine pro Tisch, bei langen Tafeln etwa alle sechs bis acht Plätze eine. Liegt die Karte am Platz, braucht ihr eine pro Gast.
Ja, zum Beispiel vorne das Menü und hinten die Getränke. Das spart Papier und Kosten.
Ja, bei Online-Druckereien und Papeterie-Shops, meist passend zum Design eurer Einladung.
Fotos: Bianca Marie Fotografie (Beitragsbild), Dein-Hochzeitsfoto.at, Julia Ryaz
Transparenzhinweis: mit KI überarbeitet und korrigiert

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Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026