Brautstrauß konservieren: an der Luft trocknen, mit Silikagel, Glycerin oder Wachs haltbar machen, Blüten pressen oder den Strauß gefriertrocknen und in Epoxidharz gießen lassen.
Am einfachsten konserviert ihr euren Brautstrauß, indem ihr ihn gleich nach der Hochzeit kopfüber an einem dunklen, trockenen und luftigen Ort aufhängt und zwei bis drei Wochen trocknen lasst. Form und Farbe bleiben besser erhalten, wenn ihr die Blüten in Silikagel trocknet. Einzelne Blüten könnt ihr pressen oder in Wachs tauchen, Blätter und Eukalyptus mit Glycerin weich und haltbar machen. Wer den Strauß fast wie frisch behalten möchte, lässt ihn von Profis gefriertrocknen oder in Epoxidharz gießen. Für jede Methode gilt: Je frischer der Strauß, desto schöner das Ergebnis.
Immer wieder sieht man Ex-Bräute, die ihren Brautstrauß nach der Hochzeit getrocknet aufbewahren, in welcher Form auch immer. Einige möchten den ganzen Strauß in einer Erinnerungsbox aufheben, andere geben einzelne, haltbar gemachte Blüten in einen Bilderrahmen. Wieder andere pressen den Brautstrauß, um ihn ins Hochzeitsalbum einzuarbeiten oder den Dankeskarten eine getrocknete Blüte beizulegen.

Anna Mardo Hochzeitsfotografie
Besonders Rosen trocknen sehr gut und sind lange haltbar. Auch Schleierkraut, Lavendel, Strohblumen, Disteln, Craspedia, Eukalyptus und Gräser behalten ihre Form. Schwieriger sind Blumen mit viel Wasser in Blüten und Stielen wie Lilien, Calla, Tulpen oder Orchideen. Sukkulenten aus dem Strauß müsst ihr übrigens gar nicht trocknen, die könnt ihr einfach einpflanzen. Wer den Strauß ganz ohne Aufwand behalten möchte, wählt gleich Kunst- oder Trockenblumen, Ideen dazu findet ihr unter Brautstrauß online bestellen.
Silikagel aus dem Bastelbedarf entzieht den Blüten schnell die Feuchtigkeit, deshalb bleiben Form und Farbe besonders schön erhalten.
Silikagel ist nicht zum Essen gedacht, bewahrt es außer Reichweite von Kindern und Haustieren auf und atmet den Staub beim Umfüllen nicht ein.
Eine andere Möglichkeit ist es, den Brautstrauß zu pressen. Legt einzelne Blumen und Blüten zwischen Löschblätter (nehmt mehrere!) und presst sie ein bis zwei Wochen zwischen schweren Büchern oder Gegenständen. Löschblätter sind praktisch, weil sie Feuchtigkeit sehr gut aufsaugen. Ihr könnt sie auch mehrmals wechseln, nehmt dafür eine Pinzette, damit nichts kaputtgeht. Der gepresste Brautstrauß ist besonders schön für die Dankeskarten, für das Hochzeitsalbum oder zum Verzieren einzelner Fotos, die man rahmen lässt.

Anna Mardo Hochzeitsfotografie
Mit Glycerin aus der Apotheke oder Drogerie bleiben vor allem Eukalyptus, Blätter und Schleierkraut weich und biegsam. Mischt einen Teil Glycerin mit zwei Teilen warmem Wasser, schneidet die Stiele frisch an und stellt sie in die Mischung. Nach ein bis drei Wochen haben die Pflanzen das Glycerin aufgenommen, die Blätter fühlen sich geschmeidig an und verfärben sich leicht.
Ich selbst habe leider keine Erfahrung damit, habe mir aber sagen lassen, dass man ganz normales Bastelwachs auf etwa 60 Grad erhitzt und einzelne Blüten kurz hineintaucht, um sie haltbar zu machen. Schmelzt das Wachs immer im Wasserbad, nie direkt auf der Herdplatte, und lasst es nicht unbeaufsichtigt, denn heißes Wachs kann schwere Verbrühungen verursachen. Lasst die Blüten danach kopfüber abtropfen und trocknen. Etwas Salz auf den Blütenspitzen soll nochmals einen wahnsinnig schönen Effekt ergeben, und auch buntes Wachs kann spannend sein. Probiert es aus!

Julia Ryaz
Wollt ihr euren Strauß fast wie frisch behalten, gebt ihn in Profi-Hände. Floristinnen und spezialisierte Anbieter bieten verschiedene Wege an:
Fragt am besten schon vor der Hochzeit an, viele Anbieter haben Wartezeiten. Klärt auch, wer den Strauß nach der Feier abgibt oder verschickt, denn er sollte möglichst schnell und frisch ankommen. Möchtet ihr beim Brautstraußwerfen nicht auf euren Strauß verzichten, werft einfach einen kleineren Wurfstrauß. Mehr über Formen und Blumen lest ihr beim Brautstrauß.
Wichtig: Getrocknete Blumen sind leicht entflammbar. Stellt sie nie neben brennende Kerzen oder andere Wärmequellen.
An der Luft etwa zwei bis drei Wochen, in Silikagel je nach Blüte einige Tage bis etwa eine Woche.
So schnell wie möglich nach der Hochzeit, am besten am nächsten Tag, solange die Blüten noch frisch sind.
Rosen, Schleierkraut, Lavendel, Strohblumen, Disteln, Craspedia, Eukalyptus und Gräser. Lilien, Calla und Orchideen trocknen schlecht.
Beim Trocknen verlieren die Blüten Wasser, die Farben werden dunkler und matter. Dunkel und ohne Sonne getrocknet, bleiben sie kräftiger.
Ja, Floristinnen und spezialisierte Anbieter gefriertrocknen Sträuße oder gießen sie in Epoxidharz. Fragt rechtzeitig vor der Hochzeit an.
Fotos: Schokoladenseite by Anna Mardo, Julia Ryaz
Transparenzhinweis: mit KI überarbeitet und korrigiert

Klassischer Brautstrauß: Ideen mit Rosen und Pfingstrosen

Brautstrauß online bestellen: Echte Blumen, Kunstblumen & Tipps

Brautstrauß fürs Standesamt: klein, modern oder schlicht – Ideen und Tipps

Brautinspiration für den Herbst: Brautstrauß und Blumenkranz in Dunkelrot

Brautstrauß: Formen, Farben, Kosten & Ideen für jede Jahreszeit

Danksagung Hochzeit: Dankeskarten, Texte & kreative Ideen

Dankeskarten nach der Hochzeit: Wann, an wen und was schreiben?

Jahrestag feiern: Die schönsten Ideen für euren Jahrestag
Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026