Stress vor der Hochzeit hat jede Braut. Hier geht es um den Last-Minute-Stress direkt vor dem großen Tag – mit einem Plan für einen entspannten Tag vor der Hochzeit.
Gegen den Stress am Tag vor der Hochzeit hilft vor allem eines: Abgeben und bewusst abschalten. Gebt alle Fragen von Dienstleistern an Trauzeugin oder Hochzeitsplaner ab, schlaft aus, geht mit der besten Freundin oder Mama brunchen, gönnt euch eine Massage oder Maniküre, macht am Abend einen Spaziergang an eurem Lieblingsort und geht früh ins Bett. Das Thema „morgen“ ist an diesem Tag tabu.
Ich meine damit nicht den Stress, den jede Bride-to-be in den Monaten vor der Hochzeit erlebt: Welches Brautkleid werde ich tragen? Kommt die Floristin am Hochzeitstag oder schon zwei Tage vorher? Wo bekomme ich einen guten DJ her, und welche Ringe suchen wir uns aus? Nein! Ich meine den Last-Minute-Stress, wirklich ein, zwei, drei Tage vor der eigenen Hochzeit. Jetzt sollst du dich entspannen, ablenken, ruhig bleiben und dir nicht den Kopf zerbrechen, ob eh alles perfekt wird. Perfekt ist sowieso nichts und niemand, aber man kann dem Ganzen schon sehr nahe kommen. Wir haben uns einen „Lazy Sunday“ als Beispiel genommen und probehalber alles durchgespielt – natürlich nur in eurem Interesse und ganz ohne eigene entspannte Hintergedanken.
Steht erst gegen 10 Uhr auf. Schaufelt euch den Tag vor der Hochzeit unbedingt so frei, dass ihr ausschlafen könnt. Kinder oder andere morgendliche Verpflichtungen übernimmt jemand anderes, damit dem Ausschlafen nichts im Wege steht.
Frühstückt nicht zu Hause, sondern lasst euch bedienen. Trefft euch mit der besten Freundin oder der Mama zu einem Mädels-Brunch, bleibt zwei, drei Stunden, esst gut, trinkt ein Glas Sekt, und die Laune steigt. Tabuthema: morgen! Kein Wort über die Hochzeit, den Stress, letzte Besorgungen oder Dienstleister. Am besten organisiert ihr für den großen Tag einen Hochzeitsplaner, sofern ihr nicht schon einen habt, oder spannt eure Trauzeuginnen so ein, dass ihr den Tag ohne Pleiten, Pech und Pannen genießen könnt.
Jetzt ist Zeit für eine Massage, Maniküre, Pediküre oder etwas anderes, das dir das Gefühl gibt: Heute gehört der Tag nur mir, heute wird entspannt. Plane genug Zeit dafür ein, nimm gute Musik mit oder plaudere mit der Dame, die dich verwöhnt – erzähl ihr alles, nur nichts von deinem Stress. Die Maniküre am Tag vor der Hochzeit hat übrigens noch einen Vorteil: Die Nägel sehen auf den Fotos ganz frisch aus.
Am Abend schlagen wir einen Spaziergang über die Flaniermeile deiner Stadt vor, allein oder wieder mit Freundinnen. Ich mache das ab und zu gern allein und liebe es, die Leute zu beobachten, die an mir vorbeiziehen. Wenn du nicht so die Spaziergängerin bist, such dir ein schönes Plätzchen in deiner Nähe, nicht zu Hause, sondern einen Ort, an dem du gern bist und an dem es dich nicht stört, allein zu sein: eine Stelle am Fluss, eine Wiese, dein altes Zimmer bei deinen Eltern oder das Wohnzimmer deiner Großeltern. Vielleicht ist es auch gar kein Ort, sondern etwas, das du tust: lesen, Auto- oder Radfahren, mit dem Hund Gassi gehen. Nimm dir Zeit für DICH!
Am späten Abend ist es absolut Zeit für den Fernseher: ein guter Film, deine Lieblingsserie (mein Tipp damals: „Orange Is the New Black“ – aber Achtung, Suchtgefahr!) oder einfach Trash-TV vom Feinsten. Dazu deine Lieblingsnachos, Chips oder was auch immer und ein Piccolo zum Anstoßen.
Leg dich hin, sobald du merkst, dass du müde wirst. Nicht erzwingen, aber auch nicht wach bleiben, nur weil es erst 20:30 Uhr ist. Du wirst den Schlaf brauchen und vor Aufregung vermutlich ohnehin dreimal in der Nacht aufwachen.
24:00 Uhr: DEIN TAG GEHT LOS! ER WIRD LANG! DREIMAL DURCHATMEN! FREUEN! GENIESSEN!
Was du in den letzten Tagen besser bleiben lässt, liest du in unserem Beitrag 5 Dinge, die du kurz vor der Hochzeit auf keinen Fall machen solltest.
Am besten möglichst wenig Organisatorisches: ausschlafen, gut essen, sich verwöhnen lassen, Zeit mit lieben Menschen verbringen und früh schlafen gehen.
Gebt Verantwortung ab, legt das Handy weg und plant Dinge ein, die euch guttun. Ein bisschen Aufregung gehört aber einfach dazu.
Ein Glas Sekt zum Anstoßen ist kein Problem. Große Partys und viel Alkohol solltet ihr aber vermeiden, damit ihr am Hochzeitstag fit seid.
Sobald du müde wirst, gern auch früh. Die meisten Bräute schlafen in dieser Nacht unruhig, jede Stunde Schlaf zählt.
Foto: Evil Erin (Flickr)
Transparenzhinweis: mit KI überarbeitet und korrigiert

Die perfekte Trauzeugin: Aufgaben, Tipps und 4 No-Gos

Brautkleid im Internet kaufen: 7 Tipps gegen den Fehlkauf

Wer braucht schon einen Wedding Planner?

Frisör, Frisur, wann, wie, wo, was

5 Dinge, die du kurz vor der Hochzeit auf keinen Fall machen solltest

Aufgaben der Brautjungfern: Was Brautjungfern vor und am Hochzeitstag tun

Beste Freundin auf der Hochzeit: In 5 Schritten richtig einbeziehen

Die auf alles wartenden Gäste: Müssen Hochzeitsgäste ständig bespaßt werden?
Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026