Baustellenbilder passen nicht zu einer Hochzeit? Schon garnicht zu dem Thema gleichgeschlechtliches Paar? Tiefgründige Hochzeitsfotos. Gay wedding pictures.
Manchmal braucht es keine Blumenwand, kein Schloss und kein kitschiges Sonnenuntergangs-Küsschen, um echte Hochzeitsmagie einzufangen. Manchmal reicht… eine Baustelle. Klingt erstmal schräg, ich weiß. Aber genau deshalb ist es so stark.
Für Adrian und Andreas – ein homosexuelles Paar aus Wien – war die Baustelle der Seestadt Aspern nicht irgendein „Notnagel“, sondern eine ganz bewusste Entscheidung: eine Location, die roh ist, urban, kühl, kantig. Und die genau dadurch unglaublich modern wirkt. Fotografiert wurden sie von Roland Faistenberger, und ich finde: Diese Bilder haben richtig Tiefgang.
Was hier passiert, ist ein richtig schöner Kontrast:
Elegante Smokings treffen auf Beton, Sand, klare Linien. Dieses Zusammenspiel ist einfach spannend. Die Outfits wirken dadurch noch edler, noch „cleaner“, und die Umgebung gibt dem Ganzen eine Art Film-Ästhetik – so ein bisschen wie: „Wir stehen mitten im echten Leben, aber heute ist unser Moment.“
Und genau das ist es, was mich an diesen Fotos so packt: Sie wirken nicht wie „Programmpunkt 17 am Hochzeitstag“, sondern wie eine bewusste Inszenierung. Nicht übertrieben, nicht geschniegelt – sondern stark, reduziert, erwachsen.
Wenn man diese Serie anschaut, merkt man sofort: Hier fehlen die typischen Motive. Keine „alle Verwandten winken in die Kamera“-Aufstellung. Keine Blumensträuße, die in die Linse gehalten werden. Keine 20 Varianten vom Kuss vor romantischer Kulisse.
Aber ganz ehrlich? Ich liebe genau das daran.
Denn diese Bilder erzählen eine andere Geschichte: nicht „wir müssen alles abarbeiten“, sondern „wir machen das auf unsere Art“. Weniger Klischee, mehr Charakter. Und dadurch bleiben sie länger im Kopf. Die Fotos wirken klassisch und modern zugleich – klassisch durch den Look der Smokings und die elegante Haltung, modern durch die urbane Umgebung und diese klare, fast schon künstlerische Bildsprache.
Was viele unterschätzen: „cool“ heißt nicht „kalt“. Diese Fotos können trotzdem total emotional sein – nur eben nicht über die typischen Symbole (Blumen, Herzchen, romantische Kulissen), sondern über Blickkontakt, Körpersprache, Nähe. Wenn ein Fotograf das gut kann, entstehen Bilder, die nicht laut „Hochzeit!“ schreien, aber trotzdem tief berühren.
Und ich finde: Das ist eine richtig schöne Erinnerung daran, dass Hochzeitsfotografie nicht immer gleich aussehen muss. Ihr dürft euch Locations aussuchen, die euch widerspiegeln. Orte, die eine Stimmung tragen. Orte, die nicht geschniegelt sind – sondern echt.
Übrigens: Wenn euch das Thema interessiert und ihr Lust auf mehr Inspiration rund um Gay Wedding Photos habt, schaut mal beim Blog F Yeah Gay Weddings* vorbei. Da findet ihr viele Reportagen, echte Hochzeiten und richtig coole Bildideen – von romantisch bis super modern. (Y)
Kurz gesagt: Diese Baustellen-Fotos sind für mich der beste Beweis, dass Hochzeitsbilder nicht immer „süß“ sein müssen, um wunderschön zu sein. Manchmal sind sie am stärksten, wenn sie ehrlich, urban und anders sind. Classic meets modern – und das mit richtig viel Stil.

KI-generiertes Bild / AI generated

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Fotograf: Roland Faistenberger
Zuletzt aktualisiert am 29.01.2026