Was kostet eine Fotobox für die Hochzeit? Preisspannen, was im Mietpreis enthalten ist, Tipps zu Standort und Accessoires – und wie ihr eine Fotobox selber baut.
Eine Fotobox für die Hochzeit kostet meist zwischen 200 und 800 Euro für einen Abend – je nach Anbieter, Ausstattung und Mietdauer. Einfache Boxen ohne Drucker gibt es günstiger, Komplettpakete mit Druckflatrate, Requisiten, Hintergrund und Betreuung kosten mehr, Spiegel- oder 360-Grad-Fotoboxen auch 900 Euro und mehr. Wer sparen möchte, baut eine Fotobox selbst.
Sucht ihr für eure Hochzeit eine lustige Beschäftigung für eure Gäste? Wie wäre es dann mit einer Hochzeitsfotobox? Lustige und schöne Fotos von Pärchen oder Gruppen entstehen in dieser Box – und ganz nebenbei bekommt ihr Bilder von Gästen, die euer Fotograf vielleicht nicht vor der Linse hatte. Was genau eine Fotobox ist, wo ihr sie aufstellen könnt und was das Ganze kostet, erfahrt ihr hier.
Eine Fotobox funktioniert nach dem Prinzip der Fotokabine, die es an vielen Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen gibt. In der Box sind meist ein Touchscreen und eine Kamera mit Blitz integriert. Per Selbstauslöser schießen eure Gäste so viele Fotos, wie sie möchten. Verschiedene Accessoires sorgen für lustige Bilder – die Auswahl sollte groß sein, damit die Gäste immer wieder variieren können.
Die Fotobox wird am Tag der Hochzeit aufgestellt und nach der Feier, oft am nächsten Tag, wieder abgeholt. Häufig werden die Fotos in einer Online-Galerie gespeichert, deren Link und Passwort ihr als Brautpaar erhaltet. Viele Fotoboxen drucken die Bilder außerdem sofort aus: So habt ihr alle Fotos digital, und eure Gäste nehmen die ausgedruckten Bilder als Andenken an eure Hochzeit mit nach Hause.
Die Kosten für eine Fotobox sind ganz unterschiedlich. Sie hängen vom Anbieter, von der Mietdauer und von der Ausstattung ab. Wie groß ist die Fotobox, und ist sie mit
ausgestattet? Als grobe Orientierung gilt:
Die Preise variieren je nach Region und Saison. Prüft im Angebot, ob Anfahrt, Auf- und Abbau, die Zahl der Ausdrucke, eine Kaution und die Online-Galerie enthalten sind. Für zusätzliche Fotos, Stunden oder Accessoires zahlt ihr meist extra. Anbieter für eure Hochzeit findet ihr zum Beispiel beim Hochzeitsverleih auf weddingbible.de.

Herzflimmern
Die Fotobox bringt jede Menge Spaß mit – und das bekommen auch die anderen Gäste mit. Ihr habt zwei Möglichkeiten: Stellt ihr sie in einem abgetrennten Raum auf, haben die Gäste Ruhe für ihre Fotos, und die Feier wird nicht gestört. Liegt der Raum etwas abseits, sind Schilder zur Fotobox eine gute Idee, damit jeder Gast den Weg findet. Steht die Box gut sichtbar in der Nähe von Bar oder Tanzfläche, wird sie dagegen meist häufiger genutzt. Wichtig sind in jedem Fall eine Steckdose, genug Platz für Gruppen und gutes Licht.
Für die Fotobox könnt ihr verschiedene Verkleidungen wählen. Oft bietet der Fotobox-Verleih diesen Service mit an – dann kann der Preis etwas höher liegen. Wenn ihr Geld sparen möchtet, besorgt ihr die Requisiten selbst: In Faschings- und Karnevalsgeschäften oder online findet ihr viele Accessoires. Am besten sind Verkleidungen, die sich leicht auf- und absetzen lassen: Venezianische Masken, Hüte oder Brillen sind immer eine gute Idee. So können eure Gäste im Minutentakt neue Accessoires ausprobieren.
Möchtet ihr für eine romantische Stimmung sorgen, stellt ihr einen großen, leeren Bilderrahmen bereit. Dann sind eure Gäste selbst das Gemälde. Auch der Hintergrund macht viel aus: Eine Blumenwand, ein Vorhang aus Pailletten, Stoffbahnen in euren Hochzeitsfarben oder eine Wand aus Grünpflanzen lassen die Bilder sofort festlich wirken.
Mit etwas Technik und einem helfenden Freund könnt ihr eine Fotobox auch selbst bauen. Ihr braucht:
Plant eine Person ein, die sich am Abend um Akku, Speicher und Drucker kümmert. Eine einfache Alternative sind Sofortbildkameras auf den Tischen – die Bilder kleben eure Gäste direkt ins Gästebuch.
Für die meisten Paare ja: Die Fotobox unterhält die Gäste, bringt Menschen zusammen, die sich noch nicht kennen, und liefert Hunderte lustige Erinnerungen. Sie ersetzt aber keinen Hochzeitsfotografen – eher ist sie eine schöne Ergänzung zu euren Hochzeitsbildern. Ist euer Budget knapp, ist die selbst gebaute Fotobox ein guter Kompromiss.
Meist zwischen 200 und 800 Euro für einen Abend. Einfache Modelle ohne Drucker sind günstiger, Spiegel- oder 360-Grad-Fotoboxen mit Betreuung kosten auch 900 Euro und mehr.
Das hängt vom Anbieter ab. Häufig sind Lieferung, Auf- und Abbau, Requisiten, eine Online-Galerie und eine bestimmte Zahl an Ausdrucken enthalten. Fragt nach Druckflatrate, Kaution und Anfahrtskosten.
Plant etwa zwei bis drei Meter Tiefe für Box, Hintergrund und Gruppen ein – plus eine Steckdose in der Nähe.
Nicht unbedingt. Die meisten Fotoboxen sind selbsterklärend. Eine Betreuung lohnt sich bei Spezialboxen oder wenn ihr viele Gäste erwartet.
Ja, mit Kamera oder Tablet, Stativ, Fernauslöser, gutem Licht, Hintergrund und Requisiten. Ein Fotodrucker ist optional.
Fotos: Julia Eileen, Herzflimmern

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Zuletzt aktualisiert am 02.11.2026