Saftkur-Selbstversuch: Was wir vor der Detox-Kur erwartet haben

Styling für die HochzeitSissivon Sissi am 02.11.2026

Mehr Energie, besserer Schlaf, ein paar Kilo weniger? Das haben wir uns vor unserer Saftkur erhofft – und das sagen Fachleute zu Detox und „Entschlacken“.

Bianca and Lukas

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Bevor mein Freund und ich 2017 fünf Tage lang eine Saftkur von Saftgarten aus Oberösterreich getestet haben, hatten wir große Erwartungen: besserer Schlaf, mehr Energie, bessere Laune und ein paar Kilo weniger. Was davon eingetreten ist, lest ihr in unserem ehrlichen Fazit nach 5 Tagen Saftkur. Vorweg: „Entschlacken“ kann man nicht – Schlacken gibt es im gesunden Körper nicht.

Einige von euch haben mir erzählt, dass sie sich vor der Hochzeit fitter fühlen und ein paar Kilo verlieren möchten – vor allem wegen der stressigen Planungszeit und natürlich für den großen Auftritt. Deshalb habe ich mich mit Thomas, dem Gründer von Saftgarten, getroffen und über unsere geplante Saftkur gesprochen. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Saftgarten.

Unser Saftkur-Selbstversuch auf einen Blick

  • Was: Saftkur mit kaltgepressten Obst- und Gemüsesäften, getestet zu zweit
  • Geplant: eine Woche – am Ende wurden es fünf Tage
  • Erhofft: mehr Energie, besserer Schlaf, bessere Laune, etwas Gewichtsverlust
  • Befürchtet: Hunger, Kopfschmerzen, Bauch- und Rückenschmerzen
  • Faktencheck: Entgiften übernehmen Leber und Nieren; für Detox-Kuren fehlt laut Verbraucherzentrale der Nachweis

Was ist das Besondere an den Säften?

Thomas und sein bester Freund haben ihre Säfte damals aus Obst und Gemüse ohne Zusätze und Konservierungsmittel hergestellt – kaltgepresst, nicht pasteurisiert und nicht mit Wasser verdünnt. Abgefüllt wurde zweimal pro Woche, die Flaschen wurden von Hand etikettiert und selbst ausgeliefert (Stand 2017). Zur Wahl standen zwei Kuren: „Die Xunde Grüne“ und „Die fruchtige Xunde“. Thomas empfahl uns, mindestens vier Tage durchzuhalten, weil die ersten drei Tage die schwierigsten seien.

Was haben wir uns von der Saftkur erhofft?

Laut Anbieter sollten uns ab dem vierten Tag diese positiven Effekte erwarten:

  • leichteres Einschlafen am Abend
  • leichteres Aufstehen am Morgen
  • mehr Energie und weniger Müdigkeit tagsüber
  • bessere Laune
  • Gewichtsabnahme – wobei man vor allem Wasser verliert. Nonaned: Ohne Sport zaubert sich das Fett nicht von allein weg.

Mit welchen Nebenwirkungen haben wir gerechnet?

In den ersten Tagen sollten angeblich diese Beschwerden auftreten:

  • Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Bauchschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • und natürlich: HUNGER!

Die Kopfschmerzen kamen tatsächlich – warum, und was wir dagegen getan haben, lest ihr im Fazit zur Saftkur.

Was sagen Fachleute zu Detox und „Entschlacken“?

Der Gedanke, mit einer Saftkur „den ganzen Mist“ loszuwerden, ist verlockend – stimmt aber nicht. Laut Verbraucherzentrale (Stand Januar 2026) sammeln sich im gesunden Körper keine Schlacken an; die Entgiftung übernehmen Leber und Nieren. Für Detox-Diäten fehlt der wissenschaftliche Nachweis, und Säfte enthalten oft viel Zucker. Wer Vorerkrankungen hat, schwanger ist, stillt oder Medikamente nimmt, sollte vor einer Saftkur ärztlichen Rat einholen.

Gemeinsam mit meinem Freund – meinem „Hunger-Buddy“ – habe ich mich trotzdem auf das Experiment eingelassen. Wie es uns ergangen ist und was wir daraus mitgenommen haben, lest ihr im Erfahrungsbericht nach 5 Tagen. Wie ihr euch vor der Hochzeit auch ohne Kur etwas Gutes tut, steht im Beitrag Strahlende Haut und gesundes Haar für die Hochzeit.

Häufige Fragen zum Saftkur-Selbstversuch

Wie lange sollte eine Saftkur dauern?

Saftgarten hat uns mindestens vier Tage empfohlen. Wir hatten eine Woche geplant und nach fünf Tagen aufgehört. Fragt im Zweifel vorher eure Ärztin oder euren Arzt.

Was erwartet einen bei einer Saftkur?

Vor allem in den ersten Tagen Hunger und oft Kopfschmerzen. Bei uns wurde es ab dem dritten Tag leichter.

Kann man mit einer Saftkur entschlacken?

Nein. Schlacken gibt es im gesunden Körper nicht – Leber und Nieren übernehmen die Entgiftung.

Dieser Beitrag entstand 2017 in Kooperation mit Saftgarten. Beitragsbild: Bianca Marie Fotografie

Zuletzt aktualisiert am 02.11.2026