Blumenmädchen: Aufgaben, Alter, Kleider und Tipps für den Einzug

Hochzeits ABCSissivon Sissi am 03.11.2026

Was machen Blumenmädchen, wie alt sind sie und welche Kleider passen? Alles über die Blumenkinder auf eurer Hochzeit – mit Tipps für einen entspannten Einzug.

Julia Eileen

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Blumenmädchen sind kleine Mädchen, meist zwischen drei und zehn Jahren, die beim Einzug in die Kirche oder zur freien Trauung vor der Braut Blütenblätter aus einem Körbchen streuen. Oft sind es Nichten, Patenkinder oder Kinder von Freunden. Sie tragen helle, bequeme Kleider passend zur Hochzeit, gern mit Blumenkranz, und werden häufig von einem kleinen Ringträger begleitet.

Blumenmädchen sind auf Hochzeiten immer wieder beliebt und bereichern den Einzug mit ihrem kindlichen Charme. Was sie machen, was sie tragen und wie der große Auftritt entspannt gelingt, lest ihr hier.

Blumenmädchen auf einen Blick

  • Wer: Nichten, Patenkinder oder Kinder aus Familie und Freundeskreis
  • Alter: meist drei bis zehn Jahre
  • Aufgabe: vor der Braut Blütenblätter streuen
  • Anzahl: beliebig – zu zweit fühlen sich Kinder oft sicherer
  • Outfit: helle, bequeme Kleider, Blumenkranz oder Haarreif mit Blüten
  • Wichtig: den Einzug vorher üben und eine vertraute Person in der Nähe haben

Was machen Blumenmädchen auf der Hochzeit?

Die klassische Aufgabe ist es, beim Einzug vor der Braut Blütenblätter aus einem Körbchen zu streuen – ein schönes Zeichen für einen blühenden gemeinsamen Weg. Manche Blumenkinder tragen stattdessen ein Schild wie „Hier kommt die Braut“ oder laufen gemeinsam mit dem Ringträger. Beim Auszug dürfen sie gern noch einmal Blüten streuen.

Wie alt sind Blumenmädchen?

Blumenmädchen sind meist zwischen drei und zehn Jahre alt und mit dem Brautpaar verwandt oder stammen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis. Jüngere Kinder sind zuckersüß, aber auch unberechenbar. Plant deshalb ein, dass sie es sich spontan anders überlegen – das ist völlig in Ordnung und sorgt meist für ein Lächeln bei allen Gästen.

Wie viele Blumenmädchen braucht man?

Eine feste Anzahl gibt es nicht, ihr könnt also auch mehrere Kinder mit dieser Aufgabe betrauen. Bei mehreren Blumenkindern haben die Kleinen das Gefühl, bei ihrem großen Auftritt nicht allein zu sein, und können sich gegenseitig unterstützen. Vor allem die jüngeren orientieren sich gern an den größeren Kindern und fühlen sich so sicherer.

Welche Kleider tragen Blumenmädchen?

Ein Blumenmädchen-Kleid soll festlich sein und kann in verschiedenen Farben gewählt werden. Sprecht die Kleider aber mit dem Brautpaar, den Brautjungfern und den Eltern der anderen Blumenkinder ab, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Ein Traum aus Tüll oder Spitze zieht alle Blicke auf sich. Bei einer klassischen Hochzeit tragen die Blumenmädchen meist nahezu einheitliche Kleider in hellen Farben aus duftigen Stoffen, dazu einen Blumenkranz im Haar – einfach bezaubernd.

Blumenkinder-Kleider auswählen

Wird kein eigenes Kleid angefertigt, sollten die Kinder bei der Auswahl unbedingt dabei sein. Für einen besonderen Gesamteindruck stimmt ihr die Kleider aufeinander ab. Die Accessoires greifen das florale Thema auf: Blumenschmuck, Blumenkränze oder Haarreifen mit Blüten. Auch sie und die Blütenblätter zum Streuen können zum Brautstrauß passen.

Accessoires und Tragekomfort

Weitere Accessoires können ein Gürtel mit Strass, ein Hut mit Blüten, kleine Ohrstecker mit Blüten oder filigrane Armbänder sein. Bei der Wahl der Kleider sollte aber immer der Tragekomfort im Vordergrund stehen: Die Kleider dürfen nicht zu eng sein, und der Stoff darf nicht kratzen. Nur wenn sich die Kinder wohlfühlen, können sie sich voll auf ihre Aufgabe konzentrieren.

Das Blumenmädchen-Kleid

Das Kleid kann auch eine kürzere Version des Brautkleides oder der Brautjungfernkleider sein. Ihr bekommt Blumenmädchen-Kleider im Internet, in Brautmodengeschäften und in Kinderbekleidungsgeschäften. Damit sie kindgerecht bleiben, achtet auf eine vernünftige Länge: Bei langen Kleidern stolpern Kinder schnell und können stürzen.

Wie gelingt der Einzug mit Blumenmädchen?

  • Vorher üben: Lauft den Weg einmal gemeinsam ab, zum Beispiel bei der Probe in der Kirche.
  • Reihenfolge: Blumenmädchen und Ringträger laufen meist nach den Brautjungfern und direkt vor der Braut.
  • Blüten klären: Fragt vorher bei Kirche oder Location nach, ob Blütenblätter erlaubt sind. Alternativen sind Stoffblüten oder getrocknete Blüten.
  • Vertraute Person: Die Eltern sitzen am besten vorne, damit die Kinder ein bekanntes Gesicht sehen.
  • Danach beschäftigen: Ein Rätselheft für Kinder oder eine Kinderbetreuung sorgt dafür, dass auch die Kleinen den Tag genießen.
  • Danke sagen: Ein kleines Geschenk zeigt den Blumenkindern, wie wichtig ihr Auftritt war. Ideen dafür findet ihr bei Kinder als Teil der Hochzeit.

Häufige Fragen zu Blumenmädchen

Was macht ein Blumenmädchen?

Es läuft beim Einzug vor der Braut und streut Blütenblätter aus einem Körbchen. Manchmal trägt es auch ein Schild oder begleitet den Ringträger.

Wie alt sollte ein Blumenmädchen sein?

Meist zwischen drei und zehn Jahren. Wichtiger als das Alter ist, dass das Kind Lust auf seine Aufgabe hat.

Wer bezahlt das Kleid des Blumenmädchens?

Meist die Eltern. Wünscht sich das Brautpaar ein bestimmtes Kleid, übernimmt es die Kosten oft ganz oder teilweise.

Welche Blüten streuen Blumenkinder?

Meist Rosenblätter oder andere frische Blütenblätter, alternativ getrocknete Blüten oder Stoffblüten, wenn frische Blüten in Kirche oder Location nicht erlaubt sind.

Wann laufen die Blumenmädchen beim Einzug?

Meist direkt vor der Braut, nach den Brautjungfern und gemeinsam mit dem Ringträger. Mehr zur Rolle der Brautjungfern lest ihr in unserem Beitrag dazu.

Titelbild: Julia Eileen

Transparenzhinweis: mit KI überarbeitet und korrigiert

Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026