Was machen Blumenmädchen, wie alt sind sie und welche Kleider passen? Alles über die Blumenkinder auf eurer Hochzeit – mit Tipps für einen entspannten Einzug.
Blumenmädchen sind kleine Mädchen, meist zwischen drei und zehn Jahren, die beim Einzug in die Kirche oder zur freien Trauung vor der Braut Blütenblätter aus einem Körbchen streuen. Oft sind es Nichten, Patenkinder oder Kinder von Freunden. Sie tragen helle, bequeme Kleider passend zur Hochzeit, gern mit Blumenkranz, und werden häufig von einem kleinen Ringträger begleitet.
Blumenmädchen sind auf Hochzeiten immer wieder beliebt und bereichern den Einzug mit ihrem kindlichen Charme. Was sie machen, was sie tragen und wie der große Auftritt entspannt gelingt, lest ihr hier.
Die klassische Aufgabe ist es, beim Einzug vor der Braut Blütenblätter aus einem Körbchen zu streuen – ein schönes Zeichen für einen blühenden gemeinsamen Weg. Manche Blumenkinder tragen stattdessen ein Schild wie „Hier kommt die Braut“ oder laufen gemeinsam mit dem Ringträger. Beim Auszug dürfen sie gern noch einmal Blüten streuen.
Blumenmädchen sind meist zwischen drei und zehn Jahre alt und mit dem Brautpaar verwandt oder stammen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis. Jüngere Kinder sind zuckersüß, aber auch unberechenbar. Plant deshalb ein, dass sie es sich spontan anders überlegen – das ist völlig in Ordnung und sorgt meist für ein Lächeln bei allen Gästen.
Eine feste Anzahl gibt es nicht, ihr könnt also auch mehrere Kinder mit dieser Aufgabe betrauen. Bei mehreren Blumenkindern haben die Kleinen das Gefühl, bei ihrem großen Auftritt nicht allein zu sein, und können sich gegenseitig unterstützen. Vor allem die jüngeren orientieren sich gern an den größeren Kindern und fühlen sich so sicherer.
Ein Blumenmädchen-Kleid soll festlich sein und kann in verschiedenen Farben gewählt werden. Sprecht die Kleider aber mit dem Brautpaar, den Brautjungfern und den Eltern der anderen Blumenkinder ab, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Ein Traum aus Tüll oder Spitze zieht alle Blicke auf sich. Bei einer klassischen Hochzeit tragen die Blumenmädchen meist nahezu einheitliche Kleider in hellen Farben aus duftigen Stoffen, dazu einen Blumenkranz im Haar – einfach bezaubernd.
Wird kein eigenes Kleid angefertigt, sollten die Kinder bei der Auswahl unbedingt dabei sein. Für einen besonderen Gesamteindruck stimmt ihr die Kleider aufeinander ab. Die Accessoires greifen das florale Thema auf: Blumenschmuck, Blumenkränze oder Haarreifen mit Blüten. Auch sie und die Blütenblätter zum Streuen können zum Brautstrauß passen.
Weitere Accessoires können ein Gürtel mit Strass, ein Hut mit Blüten, kleine Ohrstecker mit Blüten oder filigrane Armbänder sein. Bei der Wahl der Kleider sollte aber immer der Tragekomfort im Vordergrund stehen: Die Kleider dürfen nicht zu eng sein, und der Stoff darf nicht kratzen. Nur wenn sich die Kinder wohlfühlen, können sie sich voll auf ihre Aufgabe konzentrieren.
Das Kleid kann auch eine kürzere Version des Brautkleides oder der Brautjungfernkleider sein. Ihr bekommt Blumenmädchen-Kleider im Internet, in Brautmodengeschäften und in Kinderbekleidungsgeschäften. Damit sie kindgerecht bleiben, achtet auf eine vernünftige Länge: Bei langen Kleidern stolpern Kinder schnell und können stürzen.
Es läuft beim Einzug vor der Braut und streut Blütenblätter aus einem Körbchen. Manchmal trägt es auch ein Schild oder begleitet den Ringträger.
Meist zwischen drei und zehn Jahren. Wichtiger als das Alter ist, dass das Kind Lust auf seine Aufgabe hat.
Meist die Eltern. Wünscht sich das Brautpaar ein bestimmtes Kleid, übernimmt es die Kosten oft ganz oder teilweise.
Meist Rosenblätter oder andere frische Blütenblätter, alternativ getrocknete Blüten oder Stoffblüten, wenn frische Blüten in Kirche oder Location nicht erlaubt sind.
Meist direkt vor der Braut, nach den Brautjungfern und gemeinsam mit dem Ringträger. Mehr zur Rolle der Brautjungfern lest ihr in unserem Beitrag dazu.
Titelbild: Julia Eileen
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Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026