Beauty Braut

Die Frisur der Braut

… was soll ich bloß mit meinen Haaren machen (lassen)?

Offen? Hochgesteckt? Halb hochgesteckt?

Mit viel Bling Bling? Oder lieber natürlich?

Haarreif? Curlies*? Haarkamm? Blumen?

Fragen über Fragen. Wahrscheinlich hat sich kaum eine Frau jemals mehr Gedanken um eine Frisur gemacht, als um ihre Brautfrisur für den größte Tag - ihrer Hochzeit. Immerhin ist sie ist ja nicht unwichtig für den Gesamtlook der Braut und außerdem sollte sie auch einige, nicht unwesentliche Kriterien erfüllen. In erster Linie muss man sich als Braut wohl fühlen, denn es hat wenig Sinn, wenn man sich den ganzen Hochzeits-Tag fühlt als hätte man einen unnatürlichen Lampenschirm auf dem Kopf.

Von Vorteil wäre es auch, wenn die Frisur einige Stunden hält und sich nicht gleich beim ersten Schwingen des Tanzbeines auflöst (außer man hat natürlich den ganzen Tag einen Stylisten zur Seite, der einen immer wieder schön zurecht zupft - aber wer hat das schon…?).

Besonderes Augenmerk sollte auch darauf liegen, dass nicht eine der gefühlt tausend Haarnadeln schon beim Brautfrisur stecken Schmerzen oder Kopfweh verursacht. Gute Friseure fragen aber sowieso immer wieder fürsorglich bei ihrer Braut nach.

Und zu guter Letzt sollte die Frisur auch zum Stil des Brautkleides und dem Motto der Hochzeit passen. Auf jeden Fall macht es Sinn, sich rechtzeitig mindestens einen Termin für eine Probefrisur zu vereinbaren. Wenn man das Glück hat, bereits einen Friseur seines Vertrauens gefunden zu haben, dann am Besten dort, ansonsten kann man verschiedene ausprobieren bzw. auch im Freundeskreis oder in diversen Hochzeitsforen um Tipps bitten (Kleiner Tipp: Türkische Friseure sind meist wahre Meister, wenn es um eine kunstvolle Hochsteckfrisur beziehungsweise Brautfrisur geht).

Vor dem ersten Probetermin sollte man sich grundsätzlich schon etwas Gedanken über die Frisur gemacht haben. Die wichtigste Entscheidung ist wahrscheinlich: Schleier – ja oder nein, denn es hat natürlich wenig Sinn, wenn man die aufwändigste Brautfrisur beim Heiraten unter einem drei Meter langen Schleier versteckt. Außerdem wird das mit Sicherheit auch eine der ersten Fragen des Friseurs sein. Sehr zu empfehlen ist es auch, gleich ein paar Bilder mit seinen ungefähren Vorstellungen mitzubringen. So bekommt der Friseur gleich eine genaue Vorstellung von dem, was die Braut will und man beugt gewissen Verständigungsproblemen vor. Ein Foto vom Kleid mitzunehmen, kann auch nur von Vorteil sein.

Meine Tipps für den Probefrisur-Termin und die perfekte Brautfrisur:

  • Ehrlich sein! Es bringt nichts, wenn ihr mit der Frisur nicht zufrieden seid und nur um dem Friseur einen Gefallen zu machen sagt, dass es „eh schön“ ist.
  • Fotos! Lasst euch, sobald die Brautfrisur fixiert ist, aus allen möglichen Perspektiven fotografieren. So bekommt ihr einen guten Eindruck vom Gesamtbild der Frisur und habt für den Hochzeitstag gleich einen Anhaltspunkt wie was geplant war.
  • Accessoires! Wenn ihr bereits wisst, dass ihr z.B. auf jeden Fall einen Schleider auf eurer Hochzeit tragen wollt, dann nehmt ihn im Idealfall gleich zum Probetermin mit.
  • Preis! Fragt bei der Terminvereinbarung gleich nach, ob das Probestyling im Preis inbegriffen

* Keine Angst, bis zu meiner eigenen Hochzeit hab ich dieses Wort auch noch nie gehört. Und selbst dann habe ich nur dank Dr. Google herausgefunden, dass es um kleine Steinchen oder Perlen handelt, die ins Haar eingedreht werden können. Und ja, selbst dafür kann man ein kleines Vermögen

Beitragsbild: Anna Mardo Schokoladenseite - Foto aus dem Kupfer Styleshooting in Salzburg

Folge weddingbible.de