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Welche Schleppe soll es denn werden?

von Sissi am 30.05.2015

Die perfekte Schleppe

Schleppen sind verlängerte Teile am Ende eines Kleides, Rocks oder Mantels, welche am Boden schleifen. Das Wort stammt vom Verb „schleppen“ und meint „etwas hinter sich herzuziehen“. Sie vermittelt Reichtum und Noblesse, da der Stoff früher sehr teuer war und somit den Adeligen vorbehalten.

Bei der Schleppe am Brautkleid gibt es verschiedene Arten die abhängig von der Länge andere Namen tragen.

Hier findest du alle Formen von Schleppen:

Die königliche Schleppe

Sie ist die längste aller Schleppen und länger als 3.5Meter. Bei dieser Schleppe braucht die Braut garantiert Hilfe, damit sie immer schön liegt. Für die Party nach der Zeremonie empfiehlt sich allerdings ein Zweitkleid, das komfortabler zum Tanzen ist. Wer diese Art einer #Schleppe wählt, sollte sich im Klaren sein, dass der Rest der Feierlichkeiten dazu passen muss. Zu einer kleinen, modernen Hochzeit wird diese Form weniger passen, wie zu einer pompösen, edlen Feier in einem Palais.

Kathedrale

Sie wird hauptsächlich zu kirchlichen Trauungen verwendet und auch sie benötigt eine Person des Vertrauens um sie immer in voller Pracht zu präsentieren. Länge: bis zu 3.5m

Kapelle

Sie beträgt circa 2Meter und ist für die Trauung im Freien genauso geeignet, wie für eine traditionelle Hochzeit in einer prächtigen Kirche. Für die #Zeremonie am Standesamt ist sie einen Tick zu lang.

Hof

Die Schleppe hat eine Länge von ungefähr 60cm und berührt in voller Breite den Boden. Diese Variante kann sogar am Strand und am Standesamt problemlos getragen werden und benötigt keine eigene „Schleppenaufpasserin“.

Die Pinsel-Schleppe

Sie ist die kürzeste aller Schleppen und berührt kaum den Boden. Bei dieser Art geht es mehr darum, das Kleid hintenherum aufzufüllen. Sie gibt Volumen und ist meistens sogar abnehmbar, was sehr praktisch für die Party am Abend sein kann.

Unten gehts weiter

Zusätzlich zu beachten ist die Stelle, an der die Schleppe befestigt wird. Hier gibt es auch verschiedene Varianten:

1. Eine sehr unübliche, aber doch vorhandene Form der Schleppe ist die MANTELSCHLEPPE. Sie wird, wie der Name schon sagt, wie ein Mantel über dem Kleid getragen und läuft mit einer, meist sehr langen Schleppe aus.

Eine Variante ist bei A-Linien Kleidern mit Band unter der Brust – die Mantelschleppe dort einzuklemmen und sie als abnehmbare Variante nur für die Trauung zu verwenden.

2. Für sehr traditionelle Bräute, die aber gerne ein wenig Pepp in ihr Outfit bringen wollen ist die SCHLEIERSCHLEPPE eine perfekte Lösung. Sie ersetzt die Schleppe, kann nach der Trauung abgenommen werden und wird als Schleier am Kopf getragen und reicht bis weit hinunter zum Boden.

3. Die TAILLENSCHLEPPE wird unter der Taille angebracht und ist jederzeit abnehmbar.

4. Die bekannteste und beliebteste Form ist die ROCKSAUMSCHLEPPE, welche am Ende des Kleides einfach angenäht wird.