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Wechselkleid der Braut

von Sissi am 24.09.2019

Wechselhochzeitskleid

Als Braut steckt ihr den ganzen Tag in einem Kleid: Darin kann es eng, warm und mit der Zeit unangenehm werden. Aus diesem Grund entschließen sich immer mehr Bräute dazu, ein Wechselkleid anzuschaffen. Was sind die Vorteile daran und was kostet ein zweites Kleid?

Was ist ein Wechselkleid?

Ein Wechselkleid ist ein weiteres Hochzeitskleid, das sich die Braut zulegt. Morgens trägt die Braut ein langes Hochzeitskleid und am Abend dann ein kurzes Brautkleid. Das kann natürlich auch andersherum erfolgen. Meist entscheidet sich die Braut für die erste Variante, da das pompöse Brautkleid einen lang ersehnten Kindheitswunsch erfüllt. Für die Trauung oder beim Aussteigen aus der Kutsche ist ein langes Brautkleid ideal. Zum Tanzen eignet sich dann ein kurzes Kleid besser.

Wie sieht ein Wechselkleid aus?

Das Wechselkleid sollte dem ersten Kleid entsprechen. Damit sorgt die Braut für einen roten Faden auf der Hochzeit. Manche Hersteller bieten ein Set an Braut- und Wechselkleidern an. Oftmals lässt sich sogar ein Kleid zu zwei Kleidern umfunktionieren. Dann wird der untere Teil mithilfe eines Reißverschluss abgetrennt. Bittet eure Trauzeugen um Hilfe. Das könnt ihr auf der Hochzeitslocation nach dem Fotoshooting machen. Mit dem kurzen Abendkleid überrascht ihr die anderen Gäste und den Bräutigam. Damit die Überraschung so richtig gelingt, kann das Zweitkleid auch farbig sein. Es muss nicht immer dem gleichen Stil des langen Brautkleides entsprechen. Bunte Schuhe runden den Look ab. Haben eure Brautjungfern einen bestimmten Farbton gewählt? Dann nehmt einen Farbton heller oder dunkler, der sich nahtlos an den Rest anpasst. Durch die kleine Abstufung fallt ihr als Braut immer noch auf.

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Was sind die Vorteile eines Zweitkleids der Braut?

Die Vorteile eines zweiten Brautkleides liegen klar auf der Hand: Mit einem kurzen Kleid habt ihr mehr Beinfreiheit. Gerade an heißen Tagen kann das sehr vorteilhaft sein. So kann sich die Braut besser bewegen und erleidet keinen Hitzestau. Zudem könnt ihr eure Füße in ein kühlendes Planschbecken stecken, das ihr für euch und eure Gäste aufgestellt habt. Mit einem langen Kleid würde der Saum oder die Schleppe nass werden. Das zieht wiederum Dreck an und das schöne Kleid wäre ruiniert. Die Kosten für die spätere Reinigung fallen also deutlich geringer aus. Zudem könnt ihr beide Brautkleider oder nur ein Kleid besser verkaufen, sofern ihr das nach der Hochzeit wünscht. Die Kleider sind kaum getragen und weisen so gut wie keine Gebrauchsspuren auf. Das steigert den Verkaufspreis in die Höhe. Mit einem kurzen Kleid kann Frau zeigen, was sie hat: Schöne Beine und die hochwertigen Hochzeitsschuhe kommen dann ans Tageslicht.

Was kostet ein zweites Hochzeitskleid?

Das zweite Brautkleid sollte günstiger ausfallen als das lange Brautkleid. Da das erste Kleid mit einem Preis von 500 bis 2000 Euro nicht ganz billig ist, sollte das Budget für das zweite Kleid deutlich geringer ausfallen. Im Schnitt kostet das Wechselkleid etwa 300 bis 600 Euro. Denkt an passendes Schuhwerk: Nicht immer könnt ihr die Schuhe vom ersten Kleid übernehmen. Das gilt vor allem bei farbigen Kleidern.

wechselkleid zur hochzeit

Wo kauft ihr ein kurzes Brautkleid?

Das kurze Brautkleid könnt ihr im gleichen Brautmodengeschäft kaufen, wo ihr bereits euer erstes Kleid bestellt habt. Meist gibt es Hersteller, die sich auf Zweitkleider spezialisiert haben. Dann fällt der Preis deutlich günstiger aus. Ihr könnt auch in gut sortierten Modehäusern schauen, ob ein farbiges Zweitkleid für euch in Frage kommt. Schaut euch auch im Internet nach gebrauchten Kleidern um: Da das Zweitkleid nur kurz getragen wird, sieht es fast wie neu aus. Nach einem Besuch in der Reinigung sieht es nicht nach Second-Hand-Ware aus. Der Preisunterschied ist jedoch enorm und ihr könnt euch ganz nebenbei ein Zweitkleid leisten.