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6 Tipps für den perfekten Hochzeitsfilm

von Marco Leiter am 17.12.2017

So bekommst du den besten Film für deine Hochzeit

Hochzeitsfilm-Packages reichen von weniger als €1.000 bis weit über €10.000 und genau so wie der Preis geht auch der Leistungsumfang weit auseinander. Aber wie kommt man im undurchschaubaren Dschungel an Hochzeitsfilm-Angeboten doch noch an den Film seiner Träume? Mit diesen sechs Tipps sollte es euch ein bisschen leichter fallen, einen Film zu bekommen, den ihr auch noch lange nach dem ersten Jahrzehnt ansehen wollt.

1. Sucht euch einen Filmemacher, dessen Stil euch gefällt und der zu euch passt

Wie bei Fotografen gibt es auch bei Filmemachern eine große Vielfalt an Stilen und Persönlichkeiten. Vom Dokumentations-Stil Film mit weit über 30 Minuten und langen Schnitten bis zum cinematischen Highlightfilm mit unter 10 Minuten Länge, der zwar kürzer, dafür aber weit dramatischer (im positiven Sinne), schöner und mehr im im Kino-Hollywood-Stil gemacht ist. Das sind nur zwei von vielen Optionen, aber die zwei gängigsten - die Länge verrät viel über den Stil. Macht euch Gedanken, ob es euch mehr wert ist, möglichst lückenlos alles in einem langen Film zu haben, dafür nicht sonderlich schön und wahrscheinlich in einem gewissen Maße langweilig ist oder doch lieber kurz und künstlerischer. Vertraut eurem Filmemacher dabei, dass alles relevante in den Film findet, er hat Erfahrung und weiß, was wichtig ist. Schließlich macht er das (höchstwahrscheinlich) nicht zum ersten Mal.

Kleiner Tipp am Rande: Ein paar Filme an irgendeinen Filmemacher zu schicken und diesen Stil zu wünschen endet in der Praxis leider selten zufriedenstellen, sucht euch lieber den Filmemacher anhand seines Stils aus.

2. Nehmt die Sache mit dem Hochzeitsfilm genauso ernst wie das Thema Hochzeitsfotos

Ein Film ist nichts, was Fotos in irgendeiner Hinsicht ersetzt, daher ist die Frage Film vs. Fotos keine Oder-Frage sondern vielmehr eine Frage, inwieweit man seine Hochzeitsfotos mit einem Film ergänzen will - oder anders rum. Denkt daran, das ein Film ganz andere Emotionen transportieren kann als Fotos, man hat neben der Momentaufnahme noch den Zeitfaktor und Musik bzw. generell den Ton als unterstützendes Medium für die Bilder.

Unten gehts weiter

Das alles funktioniert natürlich nur, wenn ihr einen Filmemacher findet, der gut ist in dem was er tut. Und diese Suche ist um einiges schwieriger als die Suche nach dem Fotografen. Daher beginnt früh mit der Suche, setzt die Priorität nicht ganz unten an und nehmt euch die Zeit!

3. Hört auf andere

Fragt in eurem Freundes- und Bekanntenkreis nach, wer kürzlich geheiratet und auch einen Hochzeitsfilm hat machen lassen. Persönliche Empfehlungen sind die ehrlichste Art und Weise, Informationen über jemanden zu bekommen. Aber nicht nur Familie, Freunde und Bekannte können euch Filmemacher empfehlen. Angenommen, ihr habt schon einen Fotografen/ eine Fotografin gefunden, fragt doch einfach ihn/sie mit welchen Filmemachern sie am liebsten zusammenarbeiten. Auch Wedding Planer, Musiker oder vielleicht sogar die Beamten des Standesamts können Empfehlungen aussprechen, zumal sie immerhin Brancheninsider sind.

4. Trefft euch persönlich mit eurem Videographen

Wenn ihr dann euren Filmemacher gefunden habt, trefft euch persönlich mit ihm. Falls das nicht geht (Filmemacher sind viel unterwegs, das könnt ihr mir glauben), tut es zur Not auch FaceTime, Skype o. ä.. Wichtig ist nur ein Face-to-face Kontakt, ein kurzes Gespräch damit ihr seht, ob die Person an sich überhaupt zu euch passt. Schließlich ist der Filmemacher genauso wie der Fotograf/die Fotografin und eure engsten Familienmitglieder und Freunde einer der Personen, die euch an eurem großen Tag am nächsten sind und nicht von der Seite weichen. Da wäre es schade, wenn ihr persönlich nicht mit ihm klar kommt.

5. Lest euch Verträge durch und schaut auf den Preis

Ein Tipp, der zwar nichts mit dem Film an sich zu tun hat, aber eventuell Bauchschmerzen drum herum vermeiden kann. Schließlich soll eurer Hochzeitsfilm nicht in einem Streit über Verträge und irgendwelche Klauseln enden. Im Wesentlichen sollte in der Beschreibung des Leistungsumfanges alles drinstehen, das euch versprochen wurde, genauso sollte der angegebene Preis stimmen. Seit vorsichtig bei vermeintlichen Schnäppchen - oft versteckt sich die Marge des Filmemachers hier im Kleingedruckten, Stichwort versteckte Kosten. Lasst euch daher am besten einen Pauschalpreis für alle eure Wünsche geben.

6. Spart euch das Micromanagement

Wenn ihr einen Filmemacher bucht, dann bucht ihr einen Experten. Jemanden, der mehrere Hochzeiten im Jahr erlebt, mehr, als die meisten anderen Menschen. Ihr bucht jemanden mit Erfahrung und Expertise. Nachdem ihr ihm erklärt habt, was ihr erwartet und wie der Film am Ende aussehen soll, übergebt ihm das Ruder und vertraut ihm und eurer Entscheidung für ihn. Am Ende seit ihr nämlich nicht der Regisseur, sondern das Brautpaar und sollt euren Tag genießen und dann eine tolle Erinnerung für Jahrzehnte haben!

Marco Leiter

Hochzeitsfilme, Werbung und Social Media Content. Macht Film seit 2013. Kontakt: studio@mrcltr.com