×

Das A und O der Hochzeitspapeterie – 5 essentielle Tipps

von Sissi am 04.12.2019

Eine Hochzeit beginnt und endet mit wunderschönen Karten. Egal, ob ein Paar nun Save the date-Karten verschickt oder mit den Einladungen beginnt, die Papeterie ist ein wichtiger Bestandteil jeder Hochzeit. Viele Gäste nehmen Kirchenhefte, Menükarten oder Platzkärtchen als Andenken an den schönen Tag mit nach Hause. Sie freuen sich einige Wochen später über eine Danksagung mit einigen Fotos. Umso wichtiger ist es also, dass die Papeterie den hohen Ansprüchen genügt. Wir haben dafür fünf Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Ein roter Faden

Der erste Schritt für Brautpaare sollte sein, sich für ein Thema zu entscheiden. Das kann ein bestimmtes Farbschema sein, dass sich dann durch die Hochzeit zieht. Oder es gibt ein klassisches Thema, wie beispielsweise Disney, Märchenhochzeit oder Valentinstag. Hier kann jedes Brautpaar für sich kreativ werden oder sich an aktuellen Farbtrends für die Hochzeit orientieren. Das gewählte Schema zieht sich dann nicht nur durch die Drucksachen der Hochzeit. Auch die Dekoration, Kleidung, das Menü und die Torte können sich an das gewählte Thema anpassen.

elfenbeinhochzeitBei der Wahl der Karten für die Hochzeit wählt das Brautpaar dann ein Design aus, das ihnen gefällt. Manche mögen es schlichter, andere Paare stecken mehr Arbeit in ihre Karten. Nicht zuletzt gibt es die Möglichkeit, die gesamten Drucksachen online zu gestalten und dann zu bestellen. Hier liegt der Vorteil auf der Hand: Alle Drucksachen kommen in einem einheitlichen Design, das einen hohen Wiedererkennungswert bietet. Ob Einladung, Menükarte oder Danksagung – die Gäste werden immer wissen, um welche Hochzeit es geht. So sind individuelle Hochzeitskarten im einheitlichen Design in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Vor allem Paare, die nicht sehr bastelbegabt sind oder wenig Zeit für die Vorbereitung der Karten haben, können mit selbst designten und bestellten Karten bei ihren Gästen punkten.

Tipp 2: Das Wesentliche filtern

Je größer die Hochzeit, desto größer ist auch der Aufwand, der damit einhergeht. Wer in kleinem Kreis mit 20 Gästen feiert, muss wahrscheinlich nicht unbedingt Save the date-Karten verschicken. Und ein Kirchenheft lohnt sich nur für Paare, die tatsächlich kirchlich heiraten und den Ablauf der Trauung für ihre Gäste festhalten möchten. Es gibt viele verschiedene Drucksachen, die für eine Hochzeit erstellt werden können – doch nicht alles ist immer nötig. Die Auswahl ist groß, deshalb ist es sinnvoll, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Folgende Karten können Paare zur Hochzeit drucken lassen:

  • Save the date-Karten
  • Einladungen
  • Antwortkarten für die Einladungen
  • Kirchenhefte
  • Menükarten
  • Platzkarten für die Feier
  • Beschilderungen für das Buffet
  • Postkarten für eine Ballon-Aktion
  • Anhänger für die Gastgeschenke
  • Danksagungen

Paare sollten sich vorab überlegen, welche Karten wirklich sinnvoll sind und welche sie weglassen können. Kein Gast freut sich, wenn er mit Karten, Heften und Anhängern überhäuft wird. Manchmal ist hier weniger mehr!

Unten gehts weiter

Tipp 3: Die richtige Wortwahl

Wenn das Design für die Karten steht und klar ist, welche Karten tatsächlich für die Hochzeit gedruckt werden sollen, geht es für Brautpaare ans Eingemachte. Die Texte für die Karten wollen erdacht werden. Online gibt es unzählige Vorlagen für Texte für Einladungskarten, sodass niemand sich komplett selbst etwas ausdenken muss. Auch die zahlreichen Shops, in denen Brautpaare Karten drucken lassen können, bieten direkt vorgefertigte Texte an. Wer besonders kreativ ist, kann selbstverständlich auch einen komplett eigenen Text in die Karten schreiben. Wichtig ist, dass die Gäste alle wichtigen Informationen erhalten und keine unnützen Dinge in den Karten stehen. Ein Foto des Brautpaares kommt zusätzlich immer gut an und dient dazu, die Karte etwas persönlicher zu gestalten. Viele Gäste stellen Einladungskarten mit Foto daheim auf und freuen sich jedes Mal über das Bild der lieben Freunde oder Verwandten.

Wichtig ist, dass sich die Art der Textgestaltung in der Papeterie fortsetzt. Wer also in der Einladung bereits gereimt hat, sollte dies auch in der Danksagung tun. Die Ansprache der Gäste gehört ebenfalls dazu: Wer mit „Du“ anfängt, sollte nicht mit „Ihr“ enden. Konsistenz ist hier das Stichwort.

Natürlich ist es möglich, in die Einladung Wünsche für Geschenke einzubringen. Hier gilt es, freundlich, höflich und nicht zu plakativ zu sein. Kein Gast soll sich gezwungen fühlen, ein teures Geschenk zu kaufen. Häufig wünschen sich die Gäste sowieso Geldgeschenke – dies kann mit einem flotten Spruch umschrieben werden. So wissen alle Gäste Bescheid.

Tipp 4: Fotos, Fotos und noch mehr Fotos

Die meisten Brautpaare engagieren für ihren großen Tag einen professionellen Hochzeitsfotografen. Besonders schön ist es, wenn die Fotos vom Hochzeitstag Verwendung für die Papeterie finden. In den Danksagungen machen sich Fotos besonders gut. Hier ist es wichtig, auf eine schöne Auswahl zu achten. Wer etwas mehr Zeit hat, kann für jede Danksagung individuell Fotos vom Empfänger der Karte heraussuchen und diese beilegen. Zusätzlich kommen in jede Danksagung ein Gruppenfoto und ein Foto vom Brautpaar. So haben alle Gäste direkt ein kleines Andenken an die Hochzeit und können sich jederzeit an den Tag erinnern.

Ein besonderes Schmankerl ist das oben bereits angesprochene Foto in der Einladung. Viele Paare machen dafür ein sogenanntes Engagement Shooting kurz nach der Verlobung. Dieses Fotoshooting zeigt das Paar in romantischer Umgebung, mit einem kleinen Fokus auf dem Verlobungsring. Die so entstandenen Bilder machen sich auch gut im Kirchenheft. Hier gilt: Fast alles ist erlaubt!

Tipp 5: Es müssen nicht immer Karten sein

Grundsätzlich gilt, dass der Kreativität bei der Hochzeitspapeterie keine Grenzen gesetzt sind. Warum also sollten es immer klassische Karten aus Papier oder Pappe sein? Individuelle Ideen sind im Trend. Ob Magnete als Save the date-Erinnerung oder gravierte Gläser als Platzkarte am Tisch – es gibt unzählige Möglichkeiten, die Papeterie oder Papier umzusetzen. Gerade personalisierte Sektgläser, die den Namen des jeweiligen Gastes tragen, sind eine wunderschöne Idee. Sie vereinen Trinkgefäß, Gastgeschenk und Platzkarte miteinander. Die Glasmacherkunst macht es möglich, individuelle Verzierungen auf Gläser aufzubringen.

Genauso schön sind kleine, individuelle Fotobücher als Danksagung. So erhalten die Gäste ihr eigenes Fotoalbum und können sich jederzeit durch die schönsten Momente der Hochzeit blättern. Das Fotobuch ersetzt so das Gastgeschenk. Aber Achtung: Je mehr Gäste auf eine Hochzeit geladen sind, desto teurer wird die Erstellung der Fotobücher. Diese Art der Danksagung lohnt sich also vor allem bei kleineren Hochzeiten.

Alle Fotos: Wewillweddings