Planung / Tipps

Brauchen wir einen Hochzeitsfilm?

Hochzeitsfilm - ja oder nein? Kurz gesagt, JA. Must-Have.

Vielleicht zählt ihr zu den 90% der angehenden Brautpaare, die denken, einen Hochzeitsfotografen und einen Hochzeitsfilmemacher zu haben wäre der totale Overkill. Einfach zu viel an medialer Begleitung.

Aber das kann - aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet - gleich ganz anders aussehen. Für euren Hochzeitstag gebt ihr in der Regel Unsummen an Geld aus, Hochzeiten sind schließlich teuer. Ihr verbringt Monate vorher, vielleicht sogar mehr als ein Jahr mit der Vorbereitung, überlegt euch alles bis ins kleinste Detail, organisiert eure Lieblingsmusiker, die schönste Dekoration und wisst zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, was eure Familien, eure Freunde und Bekannten für euch geplant haben, welche Überraschungen passieren werden. An eurem Hochzeitstag angekommen, lösen sich die lange Vorbereitungszeit und das lange Warten plötzlich in Luft auf, plötzlich ist er da, euer großer Tag. Und dann wird er nur so vorbeifliegen - ihr mittendrin, ganz benommen vor Freude und Glück - und ehe ihr euch verseht, ist der Tag auch schon wieder gelaufen.

Und jetzt habt ihr genau zwei Punkte auf eurer Liste, zwei Personen (vielleicht auch mehr), die dafür sorgen, das dieses sich nie mehr wiederholende Ereignis für die Ewigkeit festgehalten wird. An dieser Stelle müsst ihr euch die Frage stellen, ob es euch reicht, dass ihr ‚nur‘ Fotos habt oder ob es nicht auch den Aufwand Wert wäre, einen Film machen zu lassen. Ein Film ist Bewegtbild, das heißt damit lassen sich Momente schon von Grund auf ganz anders festhalten. Ein Film hat nicht nur bewegte Bilder, sondern auch noch Ton dabei, da könnt ihr euren Tag plötzlich hören. Ihr könnt euer Eheversprechen hören, ihr könnt die Reden eurer Liebsten hören, ihr könnt sogar eure Lieblingsmusiker die eure Lieblingsmusik nur für euch spielen hören. Und ihr werden in einem solchen Film den Tag plötzlich ganz anders erleben, ihr werdet Dinge sehen, die euch vor Ort gar nicht aufgefallen sind in eurer Aufregung, in eurer Benommenheit.

Und falls ihr Bedenken habt, wie „ich mag es nicht, gefilmt zu werden“ oder „noch eine Person, die störend durch die Gegend rennt“ dann kann ich euch beruhigen. Natürlich gibt es auch das Gegenteil, aber wenn ihr einen Filmemacher mit ordentlich Skills engagiert, dann werdet ihr ihn durch den Tag hindurch gar nicht bemerken. Ihr werdet euch zwischendurch fragen, ob er überhaupt da ist. Denn in einem solch diskreten Auftreten am Hochzeitstag spiegelt sich u. a. die Qualität wider. Und wenn die Ausrede „aber das ist so teuer“ oder „wir haben schon so viel Geld ausgegeben, jetzt können wir nicht noch einen Film buchen“ lautet, dann solltet ihr darüber nachdenken, ob nicht gerade das der Grund ist, warum es sich erst recht lohnt, alles auch nochmal in Bewegtbild festzuhalten.

Fragt doch einfach mal bei Freunden oder Bekannten nach, die bereits geheiratet haben. Wie haben sie die Hochzeit erlebt? Sie werden euch erzählen, dass der Tag viel schneller vorbei geht als gedacht und das man nicht alles mitbekommen kann. Und sicher wären sie auch froh, wenn sie die Reden ihrer Liebsten nochmal ansehen oder ihr Ja-Wort nochmal hören könnten. Oder vielleicht haben sie genau das alles, vielleicht haben sie die richtige Entscheidung getroffen.

Marco Leiter

Hochzeitsfilme, Werbung und Social Media Content. Macht Film seit 2013. Web: www.mrcltr.com // Kontakt: studio@mrcltr.com

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