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Heiraten im Freien – was du zu bedenken hast

Wer im Freien heiraten möchte, sollte sich vorher unbedingt an ein paar Dinge halten und diese berücksichtigen, damit auch nichts schief geht und die Hochzeit eine Traumhochzeit wird.

Heiraten im Freien - ein kleiner Leitfaden

Natürlich ist das Heiraten im Freien ein absoluter Traum. Wer träumt nicht von einer wunderschönen Gartenhochzeit mit Blick auf das Meer oder einen See und alle Freunde und Verwandten können in lockerer Kleidung zuschauen und sich mit einem mitfreuen. Dass das Heiraten im Freien aber auch einigen Aufwand mit sich zieht, das bedenke man auch vorher bitte!

Julia Eileen Photography

Bedenken Nummer 1: Regen

Ich denke hier speziell an Österreich. In Österreich gibt es einige Bundesländer in denen das Wetter in den Hochzeitsmonaten (Mai-September) ziemlich unsicher ist und man an erster Stelle natürlich an dieses denken muss, wenn man im Freien heiraten. Salzburg und Tirol gelten als sehr unsicher in Sachen Wetterbeständigkeit. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit enorm hoch ist, dass auch in der Hochsaison an einem Samstag es plötzlich regnen kann.

heiraten im freien

Foto: Herzflimmern Label

Dagegen kann man natürlich nichts tun, da man das Wetter nicht bestellen kann (noch nicht ;) ) aber es gibt einfache Dinge, wie man dieser Angst vor Regen aus dem Weg gehen kann: Neulich war ich auch einer Hochzeit. Geplant natürlich im Freien zu heiraten. Dort gab es aber eine überdachte Scheune und diese war perfekt für die standesamtliche Trauung im "fast Freien". Es schüttete zwar hinter uns aber wir waren im Überdachten und konnten die Trauung im Freien in Ruhe ansehen. Eine nette Idee war es auch, Decken über die Sitzbänke zu legen, denn jeder weiß, wenn es in Salzburg mal einige Stunden regnet ist es meist auch gleich mal unter 20 Grad kalt und man brauchte die Decken tatsächlich (obwohl es Mitte August war!). Kerzen verliehen der Scheune den nötigen Hochzeitscharme und die Musik, der Regenschauer und ein wenig Dekoration von der Decke herunter waren das i-Tüpfelchen.

Bedenken Nummer 2: Mobilar

Ein großer Faktor beim Heiraten im Freien ist natürlich auch das passende Mobilar. Das heißt ich meine hier Sitzbänke, Sessel, Tische, Stühle, Dekorationen im Freien, Schirme (falls man im Sommer heiratet) und nötige Wäsche für dieses Mobilar (Stuhlhussen,...). Oftmals hat man das große Glück, dass die Location eine passende Outdoor-Heiratsmöglichkeit hat und dort auch das nötige Mobilar.

hochzeit im freien

Foto: Herzflimmern Label

Aber nicht immer ist das der Fall. Vor allem je ausgefallener man heiratet umso schwieriger ist es, das Mobilar auszuleihen, das passende zu finden, die Anzahl zu finden und auch wie man es zum Ort hinbringt. Wer zum Beispiel an einer Klippe am Meer heiraten will, am Strand, im Wald oder am Berg - so etwas meine ich mit ausgefallen. Fragt doch mal bei Verleihen an oder bei Caterern, die haben oft solche Sachen zum Ausborgen in hoher Auflage. Manchmal haben auch Hochzeitsplaner die richtigen Adressen. Gerade für ausgefallene Ideen und Wünsche sind wedding planner mit Sicherheit die richtige Wahl und Unterstützung.

Bedenken Nummer 3: Standesbeamter

Bedenkt bitte vorher ob ihr eine freie Trauung wollt oder eine standesamtliche Trauung im Freien. JA - das ist ein Unterschied. Außerdem kann man auch kirchlich ohne Kirche heiraten und zwar im Freien.

Foto: Julia Eileen Photography

Es gibt also 3 Möglichkeiten und ihr solltet euch natürlich vorher darüber im Klaren werden, welche davon für euch in Frage kommt. Wenn ihr euch für die standesamtliche Hochzeit im Freien entscheidet, dann kontaktiert so schnell ihr den Termin wisst auch das Standesamt und fragt nach ob der Standesbeamte die Trauung im Freien halten möchte. Das kann jeder Standesbeamte selbst entscheiden und viele Ämter machen es mittlerweile. Einfach vorher abklären. Meistens kostet es ein wenig mehr aber ist trotzdem möglich und wohl 10 Mal romantischer als ein kahler Saal im Gemeindehaus.

Bedenken Nummer 4: Uhrzeit

Wer im Freien heiratet sollte sich Gedanken über die Uhrzeit der Trauung machen. Die Uhrzeit ist deshalb so wichtig, weil die Lichtverhältnisse je nachdem anders sind und auch die Sonneneinstrahlung divers ist. Ihr könnt die Location fragen, ob sie wissen, was am besten geeignet ist und auch eure Fotografin oder eurer Fotograf weiß vermutlich genau, da er oder sie ein Profi ist, was für eine Uhrzeit gut geeignet ist. Generell gilt: Vor und Nachmittags ist besser als in der prallen Mittagssonne und auch somit in der prallen Mittagshitze.

Foto und Beitragsbild: Julia Eileen Photography

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