Hochzeitsgäste Planung / Tipps

Bräuche auf der Hochzeit

Österreichische/deutsche Bräuche rund um die Hochzeit

Sie gehören doch einfach zu. Die guten alten Sitten und Bräuche. Doch welche Bedeutung haben sie? Vielleicht ist auch der ein oder andere Schmunzler dabei, oder sogar etwas, das ihr noch garnicht wusstet.

Die Liste beinhaltet natürlich nicht jeeeeeeeden Brauch, den es so gibt.

  • Centstück im Schuh - Reichtum in der Ehe

  • Nicht bei abnehmenden Mond heiraten - so soll auch die Liebe "abnehmen"

  • Sonne soll noch steigen – also Vormittag heiraten - damit auch die Sonne in der Ehe steigt

  • „Wenn´s regnet beim Altar, so wird die Ehe glücklich, viele Jahr´!“

  • Wein und Brot (manchmal auch Salz und Brot) - das Brautpaar trinkt bei diesem Brauch gemeinsam aus einem Glas, die Braut schmeißt das Glas dann über die Schulter auf den Boden (Scherben bringen Glück!) und das Brot symbolisiert, dass immer genug Essen im Haushalt sein wird

  • Englische Brauch: „something old, something new, something borrowed, something blue“ - alt und neu stehen für das Leben als Junggeselle und Junggesellin und natürlich auch als verheiratetes Paar, die Leihgabe für die Freundschaft und Blau symbolisiert die Treue

  • Blumenmädchen streuen Blumen – Fruchtbarkeit

  • Wenn der Ring auf den Boden fällt während der Zeremonie – Unharmonische Ehe

  • Beim Knien während der Zeremonie, darf der Bräutigam nicht am Saun des Kleides sitzen – Achtung: Er zeigt damit die Oberhand in der Ehe

  • Torte anschneiden – wer hat die Hand oben? Derjenige hat auch hier die Oberhand in der Beziehung

  • Brautstrauß besorgen muss der Bräutigam und werfen muss ihn die Braut mit dem Rücken zu den unverheirateten Frauen auf der Hochzeit, die ihn fangen müssen. Die, die ihn fängt, ist die nächste Braut.

  • Brauttanz – alle Männer tanzen noch vor Mitternacht mit der Braut und geben ihr Geld/eine Spende dafür. Dieses Geld soll hergenommen werden, um die Band etc zu bezahlen.

  • Gattihosnlauf, Hochzeitsbua-Wettlauf. Der Gattishosnlauf ist im Salzburgerland verbreitet. Die unverheirateten Männer auf der Hochzeit müssen um die Wette in ihrer Gatti (Unterhose) laufen und bekommen anfangs einen Wein vom Hochzeitslader zur Stärkung.

  • Haubung der Braut. Um Mitternacht tanzt der Bräutigam mit der Braut. Während des Tanzes wird der Schleier abgenommen und anstelle des Schleiers bekommt die Braut vom Hochzeitslader eine Haube oder ein Tuch. Dahergehend kommt der Spruch: Unter die Haube kommen. Oder unter der Haube sein. - Gemeint ist symbolisch, dass sie nun eine Hausfrau ist.

  • Hochzeitssuppe salzen - symbolisch. Das Brautpaar bedankt sich beim Küchenpersonal oder Catering für deren Mühe und übergibt einen Obulus. Ob die Suppe tatsächlich gesalzen wird, bleibt offen.

  • Hochzeitstorte - Früher waren es immer 5 stöckige Torten. Die 5 geht auf die 5 großen Ereignisse im Leben eines katholischen Brautpaares zurück: Zuerst die Geburt, dann die Kommunion, die Hochzeit, die ersten gemeinsamen Kinder und der Tod.

  • Kränzen - Die Nachbarn oder Freunde des Brautpaares befestigen am Vorabend der Hochzeit einen selbstgebastelten Kranz aus Zweigen und weißen Blumen an der Haustüre des Paares. Diese werden dann selbstverständlich zu einem gemeinsamen Essen oder Umtrunk eingeladen.

  • Letsch - die Ankündigung des Gemeindepfarrers am 3.Sonntag vor der Hochzeit in der Sonntagsmesse. Nach dieser ersten Ankündigung treffen sich Verwandte und Freund bei einem gemeinsamen Essen oder Umtrunk bei den Eltern der Braut.

Falls euch noch ein Brauch fehlt, schreibt mir eine Mail oder kommentiert.

Eure Sissi

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