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Actionreiche Flitterwochen: Roadtrip durch Florida

von Sissi am 10.11.2016

Hey ihr Abenteurer und Frischverheirateten!

Was für ein toller Urlaub - Ferien in Amerika. Ich war im Sommer 2016 in Florida um mir den gesamten Bundesstaat mal genauer anzusehen und dachte mir nach den 2 Wochen, dass es eigentlich auch eine total coole und außergewöhnliche Honeymoon-Reise werden könnte und kann euch die Bilder und Eindrücke, sowie Tipps nicht vorenthalten. Wir sind im Urlaub recht spontan und wollten alles ziemlich locker und ungeplant halten um den Enstpannungsfaktor beizubehalten und in Ruhe und Gemütlichkeit zu reisen.Booking.com

Step 1: Weggefährte.

Wir holten uns (eines der wenig geplanten Dinge) in Miami am Flughafen unser Leihauto bei Sixxt ab. Wir haben uns ein riesen GMC Gerät ausgeliehen, da wir einfach das American-Feeling und Platz für unsere Koffer, sowie einen gemütlichen Sitzkomfort unbedingt wollten. Dieser hat ca 800€ für 10Tage gekostet inklusive aller wichtigen Versicherungen und einem Tank. Unserer Ansicht wirklich völlig in Ordnung.

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Unten gehts weiter

Step 2: Die Route.

Von Miami in die Everglades, weiter nach Sarasota (angeblich einer der schönsten Strände Amerikas) - Siesta Key, weiter nach Orlando, Fort Lauderdale, Key West und schlussendlich noch einmal Miami (Nightlife, Sightseeing und Flug). Gebucht haben wir ausschließlich über Booking.com mit Hilfe unserer Handyapp - zumeist am Vortag oder am gleichen Tag. Die Preise lagen meist zwischen 50-80$ pN/pP - was für Amerikanische Verhältnisse und ich denke auch für europäische, sehr human ist.

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Step 3: Rezension.

Am Nachmittag kamen wir in Miami an - völlig fertig vom Flug, müde und viel zu heiß angezogen. Ab ins Hotel. Geschlafen haben wir fast die gesamte Zeit in Appartements - die liegen meist sehr zentral und kosten ca 1/3 weniger als ein Hotel. Ausgezahlt hat es sich meistens dann, wenn wir mehr als 1 Nacht in einem Ort waren, da man bei Appartements eine Reinigungsgebührpauschale dabei hat und diese sich dann natürlich (auf die Nacht durchgerechnet) verkleinert und somit der "pro Person/Nacht" Preis viel geringer ist.

Am nächsten Tag - danke lieber Jetlag - waren wir um 5Uhr morgens komplett ausgeschlafen. Was in diesem Fall garnicht schlecht war, muss ich gestehen. So konnten wir gleich in den Tag starten und machten und auf den Weg mit unserem Riesenauto in die Everglades. Dort hatten wir vor ein paar freilebende Alligatoren zu sehen und mit einem Luftboot herumzufahren. Taten wir dann auch. Die Tour war leider enttäuschend. Klar war das Booterl fahren total cool und die Landschaft beeindruckend auf ihre eigene Weise - ein paar Schildkröten hatten wir auch gesehen. Von Alligatoren allerdings war nichts zu sehen, das musste sogar der Guide eingestehen und erzählte davon, dass man hier nur sehr selten welche sieht und klarerweise nicht an Tagen und Uhrzeiten, an denen 10 Boote in einer Stunde in den Everglades sehr lautstark herumfahren. Warum auch? Dass die Tier auch Ohren haben und keine Lust auf Lärm und Tourismus kann man ihnen wohl auch kaum verübeln. Nach der klassischen "Alligatorenshow" mit Fütterung fuhren wir dann anschließend weiter nach Sarasota. Wir wollten den Siesta Key noch vor dem Abend sehen und dort baden gehen. Gefunden! Total schön. Das Wasser war so warm - noch nie in meinem Leben hatte ich so feinen Sand zwischen meinen Zehen, und so ein warmes Meer zum Baden. Über 30 Grad hatte das Wasser und für die Abendstimmung einfach unglaublich gemütlich, seicht, fein. Badewannenfeeling.

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Der 3. Tag war ein reiner Badetag, da uns der Siesta Key so gut gefiel.

Am 4.Tag machten wir uns auf den Weg nach Orlando. Wir wollten uns die Filmstudios (Universal Studios) ansehen und ins Premium Outlet. Die Universal Studios waren total reizüberflutend. Einige Attraktionen bereiteten wirklich Adrenalinkicks, andere waren schon ziemlich abgedroschen und alt(modisch) - alles in allem sind wir einfach nicht die mega Touristenattraktionstypen und somit war dieser Tag nicht annährend das, was wir uns gewünscht haben oder wiederholen würden. Für Freizeitparks-Liebhaber ist es aber absolut empfehlenswert - dann aber unbedingt beide Parks nehmen. Harry Potter ist ein Muss!

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Der nächste Tag war gepolt auf Shopping. Das Premium Outlet in Orlando war ein absoluter Volltreffer. Alle Stores und Marken die man sich nur vorstellen kann und vermutlich schafft man es nicht mal an einem ganzen Shoppingwochenende das Outlet zu durchforsten. Wir gingen in unsere Favoriten und shoppten ein paar Stunden was die Kreditkarte so herhielt. Sehr empfehlenswert.

Das Schönste in den ersten 5 Tagen war einfach die entspannte Atmosphäre und die Leichtigkeit des Urlaubs - genau deshalb finde ich Roadtrips auch geeignet als Flitterwochen.

Klar, ich verstehe, dass man sich unter dem klassischen Honeymoon was anderes vorstellt - doch woran erinnert man sich eher?

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An 10 Tage baden und Hotel oder an 10 Tage in denen man etwas Ansieht, genießt, Sightseeing gleichermaßen macht, wie auch Badeurlaub und Zeit im Auto verbringt, in dem man zwangsläufig sowieso sehr viel miteinander spricht, sich austauscht und Geschichten erzählt. Gerade das Autofahren ist total unser Ding. Da wir fast jeden Tag 2-3 Stunden Auto gefahren sind, war das also absolut unsere Zeit zum Reden. Auch wenn wir einen Shoppingtag hatten, an dem ich dann nur noch Shoppen im Kopf hatte oder als wir den entspannten Badetag am Siesta Key hatten, mit ausschließlich gammeln, baden und bräunen - so hatten wir dann immer unsere Autozeit in der wir uns alles erzählten, uns austauschten und über Gott und die Welt philosophieren konnten. Absolut "flitterwochentauglich" also!

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Wahnsinnig cool fanden wir auch die 2 Tages Reise nach Key West. Die ewigen Brücken mitten durch den Ozean über ganz kleine, schmale Inseln bishin zum Southernmost Point of America - Key West. Die kleine Stadt mit ihrer Leichtigkeit, Gemütlichkeit und Offenheit ist einfach sehr sehenswert. Wir hatten auch dort wieder total Glück mit dem Wetter - nach kurzer Überschwemmung der Straßen aufgrund eines Regensturms, war der Himmel wieder strahlend. Auch das Zimmer im kleinen Hotel, mitten im Geschehen, mit Pool, Whirlpool und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis war einfach ideal. Zu Fuß konnten wir uns die 2-3 Hotspots der Stadt ansehen, die Hühner, die überall herumlaufen jagen und von Pub zu Pub hüpfen, sowie auch die ganzen Freizeitattraktionen wie Dolphinwatching etc anpeilen. Letzteres haben wir auch gemacht und erfolgreich abgeschlossen. Ein Lifegoal erreicht - Delfine gesichtet.

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Hier noch unsere Hotel Empfehlungen: Sehr zu empfehlen war dieses Appartement im 36.Stock in Miami. Und dieses Schnäppchen-Hotel in Orlando. Beide hatten eine eigene Poolanlage, Fitnessräume, Waschräume und Parkplätze gratis dabei.

Falls ihr Fragen habt, wo wir geschlafen haben oder Insidertipps (zum Beispiel für Miami - das Bild unterhalb ist übrigens im Künstlerviertel in Miami entstanden. Wahnsinnig cool und viel zum Sehen!) braucht, gerne als Email oder hier als Kommentar.

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